1.     Neue Stadtmitte 
1.1.   Fast 40 Jahre nach dem Gemeindezusammenschluss wollen wir uns mit der Neuen Stadtmitte eine gemeinsame Rheinstettener Identität geben: Formensprache durch Baulichkeit  – Natursprache durch üppige Bepflanzung. Die Neue Stadtmitte soll auch Ruhe und Erholung bieten.
1.2.   Wir wünschen uns für die Neue Stadtmitte einen Marktplatz mit einem lebendigen Wochenmarkt. Hier sollen Begegnungen in schöner, einladender Atmosphäre stattfinden. Die Nahversorgung aller Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger soll durch die Ansiedlung eines Einkaufszentrums verbessert werden.
1.3.   Die Neue Stadtmitte soll ein kultureller Treffpunkt werden, der multifunktional gestaltet ist. Ein Treffpunkt für alle Generationen  - Markt, Gastronomie, Ausgehmöglichkeiten, Raum für Veranstaltungen, Grünanlagen, Kinderspielplatz.
1.4.   Parkplätze sollen in ausreichender Menge verfügbar sein.
1.5.   Für die Neue Stadtmitte streben wir ein facettenreiches Quartier an. Unterschiedliche Generationen sollen sich hier ansiedeln und ihre Lebensmodelle verwirklichen können.

2.     Polder „Bellenkopf / Rappenwört“
2.1.   Polder „Bellenkopf / Rappenwört“: Die Grundwassersituation in Neuburgweier soll sich durch den Polder nicht verschlechtern, sondern verbessern. Durch die technischen Anlagen zur Grundwasserregulierung müssen Keller verlässlich trocken bleiben; Sportclub Neuburgweier (SCN) und Waldweg dürfen nicht durch Grundwasser überflutet werden.
2.2.   Es bleibt unser Ziel, den Polderdamm möglichst weit weg von der Marienstraße zu rücken.
2.3.   Der bisherige Hauptdamm soll in der jetzigen Form erhalten bleiben. Damit können erhebliche bauliche Eingriffe und Ausgleichmaßnahmen vermieden werden.
2.4.   Die Rheinuferpromenade soll befestigt, begehbar, optisch ansprechend sein.
2.5.   Sicherheit und Schutz der Menschen muss bei allen Poldermaßnahmen oberster Leitgedanke sein.
 
3.     Wald, Feld, Naherholung
3.1.   Der Rheinstettener Wald muss auch in seiner Freizeit- und Erholungsfunktion erhalten und weitergestaltet werden. Wir setzen uns für den Wald als Schulungsraum ein. Mit Informationstafeln wollen wir Wissen über die einheimische Flora und Fauna vermitteln, den Wert der heimischen Pflanzen für Mensch und Tier bewusst machen.
3.2.   Wir wollen einen Naturwald auf einem begrenzten Gebiet mit einer vielfältigen Pflanzenwelt anlegen.
3.3.   Wir wünschen uns einen weiteren Nordic-Walking-Parcours. Der Trimm-Dich-Pfad soll wieder interessant gemacht werden.
3.4.   Wir wünschen uns einen Lerngarten, der im Rahmen eines generationsübergreifenden Gemeinschaftsprojekts bewirtschaftet wird. Hier soll Wissen zur traditionellen Gartenbewirtschaftung vermittelt und angewendet werden.
3.5.   Der Epplesee soll als Freizeitgebiet entwickelt werden und als Naherholungsgebiet erhalten bleiben.
3.6.   Sicherheit und Ordnung müssen am „Epple“ gewährleistet sein.
 
4.     Stadtentwicklung, Siedlungspolitik, Infrastruktur
4.1.   Wir wollen unsere Stadt weiterentwickeln und für junge Familien attraktiv machen. 
4.2.   Hierbei steht für uns eine besonnene und maßvolle Flächenpolitik im Vordergrund.
4.3.   Die Innenentwicklung soll der Erschließung neuer Flächen vorgezogen werden. Die Innenverdichtung muss in verträglichem Maße zur vorhandenen Bebauung erfolgen.
4.4.   Wohnraum schaffen: familiengerecht, bezahlbar, barrierefrei.
4.5.   Parkplatzsituation innerorts verbessern.
4.6.   Wir können uns Gewerbeansiedlung auf einem Teil der ehemaligen Landesversuchsanstalten im Silberstreifen vorstellen.
4.7.   Wir wollen die Investitionen in die Sanierung der städtischen Straßen erhöhen. Die wichtigsten Geh- und Radwege sollen für die ganzjährige Nutzung asphaltiert werden.
4.8.   Wir sind bereit, städtische Mittel für eine schnelle Internetverbindung für unsere Bürger und Gewerbetreibenden in die Hand zu nehmen.
 
5.     Kindergärten und Schulen
5.1.   Aufgrund eines CDU-Antrags blieben die Kindergartengebühren in den letzten Jahren unverändert. Damit erreichten wir eine erhebliche Entlastung von Rheinstettener Familien. Für familienfreundliche Betreuungsgebühren werden wir uns auch in der Zukunft einsetzen.
5.2.   Das umfassende und hochwertige Betreuungsangebot wollen wir beibehalten und gezielt verbessern.
5.3.   Die Ferienbetreuung für Kindergartenkinder und Schüler soll weiter ausgebaut werden. Berufstätige Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder ein ganztägiges Betreuungsangebot auch in den Ferienzeiten nutzen können.
5.4.   Vernetzung unterschiedlicher Betreuungsangebote in Kindergarten, Tageselternverein, Hort, Schule, Kernzeitbetreuung und freier Jugendarbeit.
5.5.   Wir wollen unsere gut ausgebaute Schullandschaft mit den vorhandenen Schularten erhalten.
5.6.   Wir bekennen uns zum Schulzentrum.  Die von der CDU-Fraktion favorisierte und durchgesetzte Sanierung des Schulzentrums muss zügig und im Einvernehmen mit allen Betroffenen umgesetzt werden. Auch die Gebäudesanierung bei den übrigen Schulen und Kindergärten muss fortgeführt werden.
5.7.   Wir werden auch weiterhin mit der Studien- und Ausbildungsbörse jungen Menschen schulische und berufliche Perspektiven aufzeigen.
 
6.     Vereinsleben und Sicherheit
6.1.   Die Rheinstettener Vereine und Gruppen bieten ein vielfältiges Angebot und leisten mit ihren unter anderem kulturellen, sportlichen und karitativen Aktivitäten einen unentbehrlichen Beitrag zum Leben in unserer Stadt. Auf Initiative der CDU wurde die Vereinsförderung verbessert sowie zur besseren Transparenz eine einheitliche Richtlinie für die Vereinsunterstützung beschlossen. Wir wollen für die Vereine stets ein guter Ansprechpartner sein.
6.2.   Wir bekennen uns zum Ehrenamt und wollen dies weiter unterstützen.
6.3.   Die Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten leistet eine unverzichtbare und hervorragende Arbeit. Allen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten gebührt unser größter Dank für ihren persönlichen Einsatz im Dienste der Sicherheit unserer Bürger. Die CDU wird auch weiterhin die Arbeit der Feuerwehr unterstützen.
6.4.   Nach Auflösung des DRK Mörsch haben die DRK Ortsverbände Forchheim und Neuburgweier die medizinische Notfallversorgung aufrechterhalten. Dafür gebührt allen Helfern ein großes Dankeschön verbunden mit dem Versprechen, die unentbehrliche Arbeit des DRK auch weiterhin zu unterstützen.
6.5.   Um die allgemeine Sicherheit in Rheinstetten zu erhalten und zu verbessern, werden wir gemeinsam mit der örtlichen Polizeidienststelle bei Problemen nach Lösungen suchen. Die Sicherheit der Bevölkerung genießt bei uns höchste Priorität.

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